Bezirk Uster

  • Bezirk Hinwil
  • Bezirk Uster
  • Bezirk Pfäffikon
  • Blaulicht
  • Sport
  • Überregional
  • Agenda
  • Life

Blaualgen verunreinigen den Greifensee

Aktualisiert am 19.08.2011

Blaualgen sorgen dafür, dass sich der Greifensee verfärbt und ausladend schäumt. Noch hat der Kanton kein Badeverbot verhängt, er warnt jedoch auf seiner Homepage vor den Gefahren und hat Verhaltensregeln herausgegeben. Noch sind die beiden sportlichen Grossanlässe am Greifensee nicht gefährdet.

Algenblüten treiben im Greifensee und machen Badegästen das Leben schwer. (Bild: Kantonales Labor Zürich)

Algenblüten treiben im Greifensee und machen Badegästen das Leben schwer. (Bild: Kantonales Labor Zürich)

Links

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Ein Algenteppich auf dem Greifensee und mehr Schaum als üblich auf der Glatt wirken trotz der heissen Temperaturen zurzeit für Badegäste wenig einladend. Grund dafür sollen Blaualgen sein, wie der «Tagesanzeiger» in seiner heutigen Ausgabe schreibt. Patrick Steinmann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des kantonalen Amtes für Gewässerschutz sagt gegenüber dem «Tagesanzieger», es könne vorläufig Entwarnung gegeben werden. Der Kontakt mit dem Wasser führe sicher nicht zu akuten Vergiftungen.

Blaualgen können für Mensch und Tier gefährlich werden. Sie enthalten Cyanobakterien, welche bei Kontakt oder Einnahme zu Vergiftungserscheinungen, Lähmungen, Hautreizungen, Durchfall oder Muskelschmerzen führen können.

Aus diesem Grund hat das Kantonale Labor auf seiner Website eine Warnung mit Verhaltensregeln für Badende aufgeschaltet. Personen mit empfindlicher Haut und Kleinkinder sollen auf das Baden im See verzichten, Schwimmen in der Nähe des Algenteppichs sei zu vermeiden, ebenso das Schlucken des Wassers. Auch Hunde sollten nicht aus dem See trinken. Der Kanton will die Situation auf dem See weiter beobachten, insbesondere die Fische und Vögel, die als Erste auf Gift im Wasser reagieren würden. «Bisher haben wir keine toten Tiere gefunden», sagt Andreas Peter vom Kantonalen Labor dem «Tagesanzeiger».

Beobachtet werde die Situation auch vom Wasserforschungsinstitut Eawag, das auf dem Greifensee eine automatische Messstation betreibt. Laut deren Sprecher Andri Bryner interessiert sich das Eawag vor allem dafür, wie sich die Blaualgen derart explosionsartig vermehren konnten.

Ungelegen kommt der Algenteppich für zwei grosse Wassersportanlässe auf dem Greifensee. Am Samstag werden 1800 Personen für die Greifenseedurchquerung erwartet. Eine Woche später starten 1500 Sportler zum Uster-Triathlon. Laut Organisator Markus Ryffel habe der Kanton «grünes Licht» für beide Anlässe gegeben. Ryffel werde jedoch die Verhaltenstipps für alle Teilnehmer gut sichtbar beim Start anschlagen. (kes)

Erstellt: 19.08.2011, 09:32 Uhr

0

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.
Noch keine Kommentare

© ZO-Online 2011 Alle Rechte vorbehalten