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-18 Grad auf dem Hörnli

Aktualisiert am 06.02.2012 1 Kommentar

Wer am Freitag im Freien unterwegs ist, sollte sich richtig warm einpacken: Die Temperaturen sind eisig. Auf dem Hörnli wurden -18 Grad gemessen, in den tiefen Lagen fiel das Quecksilber bis -15 Grad. Bleibt es weiter so kalt, könnte der Pfäffikersee zufrieren.

Schnee und Eis: Der Winter hält das Land in eisigem Griff. (Bild: key)

Schnee und Eis: Der Winter hält das Land in eisigem Griff. (Bild: key)

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Sibiriengefühle in der Region: Die Kältewelle aus Russland hat am Freitag für eisig kaltes Wetter im Zürcher Oberland gesorgt. So wurden auf dem Hörni bis zu -18 Grad gemessen, wie der Wetterdienst «Meteonews» auf Anfrage mitteilt. In den tieferen Lagen der Region fiel das Thermometer in der Nacht verbreitet in den Bereich von -15 bis -12 Grad. Und auch tagsüber dürften die Temperaturen kaum über -10 Grad klettern.

Noch viel Kälter als in der Region war es im bündnerischen Buffalora, wo -27,0 Grad notiert wurden. In La Brevine (NE) wurden -26,4 Grad gemessen, in Samedan – St. Moritz -22,8 Grad. Am wärmsten war es im Mittel- und Südtessin mit -4 bis -3 Grad.

Am Samstag und am Sonntag soll es ähnlich kalt bleiben wie am Freitag – ausser die Bise bricht zusammen. Dann wird es noch kälter, wie «Meteonews» sagt.

Wenig Unfälle aber viele Pannen

Auf den Strassen in der Region blieb es am Freitagmorgen trotz Minustemperaturen ruhig. Wie die Kantonspolizei Zürich auf Anfrage sagt, gab es einzig in Esslingen einen Unfall auf der A52 – und der entstand möglicherweise durch einen technischen Defekt. Der Fahrer blieb unverletzt.

Eher ungewöhnlich war am Freitagmorgen dafür die grosse Anzahl Pannenfahrzeuge auf den Strassen. Innert zwei Stunden waren sieben Pannenhelfer im Kanton unterwegs. Die Kälte scheint also auch den Fahrzeugen zuzusetzen.

Pfäffikersee könnte gefrieren

Bleibt es weiterhin so kalt, besteht die Möglichkeit, dass der Pfäffikersee zufriert. Pius Niederhauser, Chef für Oberflächengewässerschutz, sagt gegenüber dem «Tages-Anzeiger», dass der Pfäffikersee bereit sei für eine Seegfrörni. Eisbildung sei ab jetzt nicht ausgeschlossen, insbesondere wenn der Wind nachlasse.

Gefriert der See tatsächlich, ist es an den Gemeinden, ihn zum Begehen freizugeben. Der Pfäffikersee war letztmals im Jahr 2006 begehbar. Damals begaben sich insgesamt rund 25'000 Menschen auf die Eisfläche. (rsc)

Erstellt: 03.02.2012, 10:41 Uhr

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1 Kommentar

Nadja Rossi

03.02.2012, 11:12 Uhr
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Ich freue mich sehr über das aktuelle Wetter. Jetzt haben wir endlich mal Temperaturen, die ich mir schon lange gewünscht habe. Von mir aus kann es einige Wochen so sein wie jetzt. Ich persönlich haben jedenfalls viel lieber 15 Grad minus als 30 Grad plus. Antworten




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