Oberlandautobahn: Hinwil besteht auf vierspuriger Lückenschliessung

Aktualisiert am 12.07.2012 3 Kommentare

Für den Hinwiler Gemeinderat gibt es nur eine Lösung, was die Oberlandautobahn anbelangt: eine durchgehend vierspurige Lückenschliessung zwischen Uster und dem Betzholz.

Hier soll sie weitergehen: vom Betzholz soll eine durchgehend vierspurige Fahrbahn die Lücke nach Uster schliessen. Für den Hinwiler Gemeinderat ist dies die einzige tragbare Lösung. (Archivbild: Fabio Meier)

Hier soll sie weitergehen: vom Betzholz soll eine durchgehend vierspurige Fahrbahn die Lücke nach Uster schliessen. Für den Hinwiler Gemeinderat ist dies die einzige tragbare Lösung. (Archivbild: Fabio Meier)

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Eine durchgehend vierspurige Schliessung der Lücke zwischen Uster und dem Betzholz ist nach Ansicht des Hinwiler Gemeinderats die einzige Lösung, um Hinwil, Wetzikon, das Aathal und die Strecke Richtung Ettenhausen, Kempten, Pfäffikon und Fehraltorf vom Verkehr zu entlasten. Das schreibt der Gemeinderat in Reaktion auf die Vorschläge der Vereinigung Lebensraum Oberland zur Oberlandautobahn.

Kapazitätsgrenzen erreicht

Der von Lebensraum Oberland eingebrachten Nord-Variante zur Schliessung der Lücke in der Oberlandautobahn könne aus Hinwiler Sicht nichts Positives entnommen werden, schreibt der Gemeinderat im Communique. So würde etwa der Tunnel unter der Bührerkreuzung direkt durch das Schutzgebiet der beiden Grundwasserpumpwerke führen.

Der Autobahnzubringer und die anschliessende Zürichstrasse Hinwil-Wetzikon seien heute schon an der Kapazitätsgrenze angelangt und könnten keinen weiteren Verkehr mehr aufnehmen. Allein die Kehrichtwagen aus den umliegenden 38 Gemeinden, die Transporte des Postlogistikzentrums, die Zufahrten zum Strassenverkehrsamt und zu den Industrie-, Gewerbe und Einkaufszentren sorgten für so viel Verkehr, dass die Anschlüsse der Busse Richtung Hinwil und Wetzikon nicht mehr ganztags gewährleistet seien. (rsc)

Erstellt: 12.07.2012, 16:54 Uhr

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3 Kommentare

Peter Lehner

13.07.2012, 07:17 Uhr
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Nach dem Betzholz ins Erdreich. Macht mal vorwärts ihr langweiligen Politiker. Grosse Sprüche klopfen und nix dahinter. Wenn man schon den Uetlibergtunnel bauen konnte, dann doch auch das kurze Stück zwischen Oberuster und Hinwil. Antworten


Peter Meier

16.07.2012, 07:54 Uhr
Melden 5 Empfehlung 1

Die Oberlandautobahn wäre schon längst gebaut, wenn Hinwil Hand geboten hätte für eine Nordvariante - das Industrie- und Einkaufszentrum wurde nicht zuletzt forciert gebaut, damit dort keine Autobahn durchgeführt werden kann. Das Verkehrsproblem sollen nun die Wetziker und Gossauer lösen? Nein! Hinwil soll nun Lösungen für IHR Verkehrsproblem suchen und Lösungen bieten! Antworten






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