Kantonsrat erklärt Postulat zum Flugplatz Dübendorf als dringlich
Aktualisiert am 29.08.2011 2 Kommentare
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In einer Studie lässt der Bundesrat derzeit abklären, ob der Militärflugplatz Dübendorf nach dem Jahr 2014 verstärkt für die zivile Fliegerei genutzt werden kann. Eine Auslagerung der Kleinaviatik stünde aber «allen Entwicklungsabsichten von Kanton, Region und Anrainergemeinden diametral entgegen», heisst es im Vorstoss.
Da der kantonale Richtplan derzeit überprüft und mit den regionalen Richtplänen die Weichen für die zukünftige Entwicklung im Glattal gestellt würden, sei die Aufhebung der Flugzeugpiste von grosser Bedeutung. «Der Flughafen Zürich braucht keine vierte Piste», sagte Thomas Hardegger (SP, Rümlang). Für die Dringlichkeit stimmten SP, GP, GLP, BDP, CVP und EVP.
Alarmismus sei fehl am Platz, sagte dagegen Christian Lucek (SVP, Dänikon). Der Bund entscheide über die Zukunft des Flugplatzes Dübendorf. Das Ergebnis der Studie sei deshalb abzuwarten. «Ein Vorpreschen des Kantons in dieser Frage bringt nichts», stellte Lucek fest.
Und Alex Gantner (FDP, Maur) fügte an, es sei unseriös, das Fell zu verteilen, bevor der Bär erlegt sei. Der Regierungsrat muss nun innerhalb von vier Wochen Stellung nehmen. (rsc/sda)
Erstellt: 29.08.2011, 16:28 Uhr
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