Ustermer Brunnen setzen Eis an
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«Alles im grünen Bereich», vermeldet Marco Saxer, Leiter der Stadtentwässerung und stellvertretender Leiter des Strasseninspektorats Uster. Auch wenn «grün» bei den herrschenden Minustemperaturen wohl nicht der angepasste Ausdruck ist. Der Salzverbrauch dieses Winters liege noch unter demjenigen des letzten Jahres. Somit sei noch genügend Salz vorhanden. In der Nacht ist jeweils ein Pikettdienst unterwegs und kontrolliert die Strassen. Sollte es zu Vereisungen kommen, würden die Einsatzkräfte aufgeboten.
Brunnen laufen weiter
Verantwortlich ist Saxer auch für die Brunnen. So zeigt der Brunnenkreisel wachsende Eisskulpturen. Abstellen müsse man den Brunnen nicht, sagt er. Ein Temperaturfühler überwacht den Brunnen. Fällt die Wassertemperatur unter einen kritischen Punkt, werde Frischwasser zugeführt. «Das Wasser wird weder aufbereitet noch geheizt», erklärt Saxer. In der Nacht wird die Spritzleistung reduziert. Das hat am letzten Wochenende zu kleineren Vereisungen geführt, die abgeschlagen werden mussten.
Die Leistung wurde auch beim Brunnen am Bahnhof reduziert. «Wir wollen nicht, dass es zu fest spritzt», sagt Saxer. Die Folgen wären mit einer vereisten Umgebung des Brunnens nur logisch. Gerade wegen Vereisung ist der praktisch begehbare Orpheus-Brunnen beim Nüsslikreisel ganz abgestellt.
Eventuell bald auf den See
Während auf der Strasse und rund um die Brunnen alles in bester Ordnung scheint, lockt der Greifensee mit einer grossen Eisfläche. «Eisbruchgefahr» steht aber auf den Tafeln, die von der Stadtpolizei Uster aufgestellt wurden. «Noch ist das Eis zu wenig dick, als dass der See freigegeben werden könnte», repetiert Jörg Ganster seine Aussage vom Vortag. Aber er ist guter Dinge, dass am Wochenende das grosse Schlittschuhlaufen auf einem Teil des Sees erlaubt werden könne.
«Mit den Anstössergemeinden, der Kantonspolizei und weiteren Partnerorganisationen haben wir eine Einschätzung vorgenommen.» Am Freitag wird entschieden, ob die Sicherheit für ein allgemeines Volkseislaufen gewährleistet ist. Voraussetzung dafür?ist, dass es weiterhin so kalt bleibt und Schneefälle die Eisbildung und die Qualität des Eises nicht beeinträchtigen. Freigegeben werden könnte der obere Greifensee. Ganster kann sich eine Begrenzungslinie von Niederuster bis «irgendwo zwischen Badi Egg und Schiffsteg Maur» vorstellen. (ZO/AvU)
Erstellt: 07.02.2012, 20:18 Uhr
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