Lydia Dürsteler aus St. Margrethen war der Gemeinde Gossau ursprünglich nicht mal bekannt. Als sie vor gut einem Jahr starb, vermachte sie allerdings ihr ganzes Vermögen im Umfang von rund 90'000 Franken der Oberländer Gemeinde. Dies aus Dankbarkeit, weil die Gemeinde 40 Jahre früher ihre Eltern in einer schwierigen Situation unterstützt hatte.
Die Erbschaft ist allerdings an den Zweck gebunden, sie Armen, Alten und Kranken zukommen zu lassen. Die Gemeinde tut dies mit Mietzinszuschüssen an Bezüger von Zusatzleistungen zur AHV- oder IV-Rente. Die Gemeinde rechnet mit rund Ausgaben von rund 47'000 pro Jahr und befristet das Projekt deshalb auf zwei Jahre. Damit könnte es praktisch in vollem Umfang aus der Erbschaft bezahlt werden. Über eine Weiterführung will der Gemeinderat danach beraten.
Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Freitag, 3. Februar.(ZO/AvU)
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Hoffentlich fliesst das Geld für die Miete nicht in den Hals von bereits vermögenden Vermietern. Dafür war das Geld sicher nicht gedacht. Die profitieren schlussendlich davon und nicht die finanziell schlechter gestellten.Antworten